Dortmund zu Fuß
Ortsgruppe des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland FUSS e.V.

Lösungen für Beschilderungen

Kfz die Durchfahrt verbieten

In Wohngebieten soll regelmäßig der s. g. Schleichverkehr unterbunden werden. Darüber, wie sinnvoll eine Beschilderung ist, von der alle wissen, dass ihre Einhaltung in Dortmund nicht kontrolliert wird, kann man sich sicherlich streiten. Für die Durchfahrverbote kennt der VzKat verschiedene Verkehrszeichen. Diese dürfen durch Zusatzzeichen näher spezifiziert werden, indem man z. B. Anlieger vom Durchfahrtverbot ausnimmt. Jeder kennt sicherlich Situationen wie diese hier:

Borchallee Ecke Brundelstraße in Bochum | Foto: Norbert Paul

Das illegale Gehwegparken, das dringend zu erneuernde VZ 136-10 <Kinder, Aufstellung rechts> und das zu erneuernde VZ 274-30 <Zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 km/h> lassen wir hier unberücksichtigt.

Genauso kann man auch die Durchfahrt mit allen Kraftfahrzeugen untersagen:

Brundelstraße Ecke Borchallee in Bochum | Foto: Norbert Paul

Die Kombination aus VZ 260 <Verbot für Kraftfahrzeuge> und VZ 1020-30 ist VZ 250 <Verbot für Fahrzeuge aller Art> und 1020-12 vorzuziehen, da so der Radverkehr erst ausgeschlossen wird und dann durch das Zusatzzeichen wieder erlaubt wird. Entsprechendes gilt auch für VZ 250 <Verbot für Fahrzeuge aller Art> mit VZ 1022-10 . Diese Kombination entspricht VZ 260 <Verbot für Kraftfahrzeuge>. Das weniger Schilder besser ist, brauch sicherlich keiner näheren Begründung.

Nur müsste hier in Bochum die gültige Variante gemäß VzKat aufgestellt werden.